ihr „meer“wert

Würden wir täglich alles neu erlernen müssen, so wären wir heillos überfordert. Unser Gehirn schafft daher Routinen, blendet aus, vereinfacht – eine sinnvolle Einsparung von Energie, die gleichzeitig dazu führt, dass wir Chancen, neue Möglichkeiten und Blickwinkel nicht mehr wahrnehmen (können).

Wenn wir unsere hoch intensiven Outdoortrainings von der bekannten grünen Wiese auf das unbekannte blaue Meer verlegen, so drücken wir bei den Teilnehmern damit einen „Reset-Button“.

Nur wenn wir weg vom kognitiven, hin zum emotionalen Erfahrungslernen kommen, sprechen wir wieder jene mental tiefere Ebene an, die nachhaltige Veränderung möglich macht.

Spielerisch und ohne Druck kommen wir wieder in jenen Zustand in dem wir schon als Kinder am meisten in uns aufgenommen haben. Die Wahrnehmung mit allen Sinnen, die Achtsamkeit auf sich Selbst, auf Andere und auf Zusammenhänge werden wieder aktiviert und eröffnet neue Möglichkeiten.

 

„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“ (André Gide, 1869 – 1951, frz. Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur)